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Rückblick

Einweihung des erneuerten Gipfelkreuzes auf dem Gaishorn


Bei schönstem Herbstwetter fanden sich am Sonntag, 11. September etwa 300 Bergsteiger auf dem markantesten Gipfel der Tannheimer Berge ein. Das prachtvolle neue Gipfelkreuz präsentierte sich Ihnen bei bester Fernsicht vor einem grandiosen Alpenpanorama. Sie waren gekommen, um dem letzten großen Akt der Erneuerung des Gipfelkreuzes beizuwohnen. Diözesanpräses Alois Zeller zelebrierte mit ihnen die Bergmesse und weihte das Kreuz feierlich ein. In seiner Predigt würdigte er die vielfältige Symbolik in der Gestaltung dieses Kreuzes. Die Tannheimer Musikkapelle begleitete zusammen mit einigen Legauer Musikern die Messe.
Nach dem Abstieg spielte die Musikkapelle auf dem Älpele auf, und es wurde noch lange zünftig gefeiert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen hilfreichen Geistern. Nur durch Euer mitwirken bei Transport, Fundamentbau, Kreuzgestaltung und -bau, Messgestaltung und den vielfältigen weiteren Aufgaben konnte alles auf so herrliche Art und Weise gelingen.




Mehr Fotos findet ihr hier...


80 Jahre Gipfelkreuz auf dem Gaishorn

 

Am 18. Juli 2010 konnte die Kolpingsfamilie Legau mit ca. 65 Personen das 80-jährige Gipfelkreuzjubiläum mit der alljährlichen Bergmesse begehen. Die Bergmesse konnte in diesem Jahr wieder einmal an einem Sonntag stattfinden, da sich der Kolping-Diözesanpräses aus Augsburg, Alois Zeller, gerne dazu bereit erklärt hatte, den Gottesdienst mit uns zu feiern. Die Bergwanderer stiegen ohne Regen zum größten Teil von Kienzen im Tannheimer Tal über das Älpele auf. Einige begaben sich jedoch auch auf den längeren Weg von Hinterstein aus über die Willersalpe zum Gipfel. Präses Zeller bestieg den 2249 m hohen Gipfel vom Vilsalpsee aus. Alois Zeller ging in der Bergmesse auf das Thema Schafe und Hirte ein und hatte auch dazu entsprechend die passenden Bibeltexte herausgesucht. Der von ihm zugesagte Sonnenschein ab der Wandlung trat zwar nur sehr kurz ein, dafür wurden aber alle Besucher der Bergmesse mit einem kleinen Geschenk, einem Schlüsselanhänger mit Schaf, belohnt. Die Legauer waren von der netten und offenen Art des Diözesanpräses begeistert und hoffen jetzt, dass Alois Zeller im nächsten Jahr wieder Zeit und Lust hat, mit uns auf dem Gaishorn zu feiern.

 

Nachstehend noch ein Auszug aus der Chronik der Kolpingsfamilie zum Thema Gipfelkreuzeinweihung im Jahr 1930. Damals wurde es vom Skiclub aufgestellt. Erneuert wurde das Kreuz dann von der Kolpingsfamilie im Jahr 1967.

 

 

Vom Skiclub Legau ward auch der kath. Gesellenverein z. der Bergkreuzeinweihung am 13. Juli 1930 auf dem Gaishorn eingeladen und bei der d. Verein auch zahlreich teilgenommen hat. Da mehrere Gesellen bei d. Aufstellung d. Kreuzes so tatkräftig mitgeholfen haben, und unser H. Präses die Einweihung vornahm, sei auch hier eine kl. Notiz von der Festlichkeit eingeräumt. Trotz schlechten Wetters fuhren am Samstag abend 2 Lastauto voll junger Leute nach Hinterstein und bestiegen bis Nachts 12 Uhr d. Willersalpe um am Sonntag den 13. Juli d. vom Skiclub erstellte Bergkreuz einzuweihen. Als jedoch am Sonntag in d. Früh 5-6 Uhr sich das Wetter minderte, konnte an eine Feldmesse auf d. Berggipfel nicht gedacht werden und wurde darum in der Willersalphütte abgehalten. In d.     ganz dicht v. Menschen gefüllten Stube zelebrierte H. Kaplan Kohler d. hl. Messe (die dazu notwendigen Messgeräte stammten v. Gesellenverein Sonthofen). Eine Abteilung d. Musikkapelle Legau, verschönte die Feier durch Vortrag v. Kirchenlieder. Um 9 Uhr wurde der Aufstieg z. Einweihung d. Kreuzes angetreten. Nach 1stündigem Bergaufmarsch gerieten wir schon in dichtes Schneegestöber, welches sich fortwährend bis z. Gipfel steigerte. Aber aus- und durchgehalten haben wir trotz mehrmaliger Frage d. H. Präses „kommt d. Kreuz noch nicht“. Ganz durchnässt, erfroren, unter Sturmwindgeheul und eisiger Kälte, weihte H. Kaplan Kohler mit seinen Getreuen das Bergkreuz ein. Lustiger war der Abmarsch im Neuschnee, welcher allerdings schon mehr einem Bergabrennen glich. Doch Heil und ohne Unfall ist alles wieder im „Grünen Hut“ in Hinterstein gelandet und gerne gedenkt man den damals wetterstürmisch verlebten Stunden. –

 

Karl Müller, der Ehrenvorsitzende der Kolpingsfamilie, hat anlässlich des 80-jährigen Jubiläums sein Schaufenster liebevoll zu diesem Thema gestaltet.



„Wie heizen wir in Zukunft? – Möglichkeiten und Grenzen der Solaren Wärme!“

Veranstalter: Kolpingsfamilie Legau, bau.plan21, Heimatdiest Legau, WerkKreis Leutkirch-Illerwinkel.

Wir konnten den Solarpionier Josef Jenni aus dem Berner Oberland für eine Vortragsveranstaltung in Legau gewinnen.

Seit Mitte der 80er-Jahre engagiert und investiert sich Josef Jenni für die Nutzung der Solarenergie. Ihn kann man bei der Nutzung der Solaren Wärme ohne Einschränkung als Pionier bezeichnen. Unbeeindruckt von massiven Widerständen und Angriffen hat er vor mehr als 25 Jahren das erste 100%ige Sonnenhaus in der Schweiz verwirklicht. Das heißt, dass für Heizung und Warmwasser nur die Energie der Sonne benötigt wird. Und dies an 365 Tagen im Jahr!

Aus den Anfängen eines Handwerksbetriebes für komplette Solaranlagen heraus, entwickelte sich die Firma Jenni in den vergangenen Jahrzehnten zum europäischen Marktführer auf dem Gebiet der Energiepufferfertigung. Weiterer Schwerpunkt für Josef Jenni ist die Umsetzung der solaren Idee im Bereich des Geschosswohnungsbaus. Für das laufende Jahr plant Josef Jenni die Errichtung von zwei weiteren Wohnanlagen mit bis zu 10 Wohnungen, die zu 100% mit Sonnenenergie versorgt werden.

Zurückhaltend und mit einer bemerkenswerten inneren Ruhe bringt Josef Jenni die Zuhörer seiner Vorträge zum Nachdenken. Dabei geht es ihm nicht nur um die Solare Wärme allein, sondern um den weiten Themenbereich Energie.
mehr unter www.jenni.ch oder www.sonnenhaus-institut.de

Kappenabend am 26. Januar 2008

Hoch her ging es beim Kappenabend der Kolpingsfamilie. Bei lustigen Spielen, Sketchen, Scharaden und Livemusik mit "Seppo" herrschte den ganzen Abend ausgelassene Stimmung. Beim abschließenden Pfeifenspiel wurden die Lachmuskeln der einen und die Nerven der anderen bis aufs äußerste strapaziert. So war es ein gelungener Abend für Jung und Alt. Die Kolpingsfamilie bedankt sich beim Musikanten Josef Albrecht und bei allen, die durch die Vorbereitung der Einlagen und spontane Einfälle zum guten Gelingen beigetragen haben.  Fotos anschauen...

 

Kappenabend 1968

Arnulf Heckler ist zufällig auf einige Trommelverse vom Kolping-Kappenabend 1968 gestoßen, als er ein Band von Karl Müller mit Aufnahmen von der Gaishornkreuz-Einweihung 1967 bekam, um dieses auf CD zu überspielen. Sie können hier diese Verse als MP3-Datei anhören.

Trommelverse vom Kolping-Kappenabend 1968 als MP3